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Online Umfragen als wissenschaftliche Methode?

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Seit das Internet Einzug in nahezu jeden Haushalt gehalten hat, haben sich die Zeiten verändert. Man kauft etwas online ein, bekommt ständig Newsletter und ist als Kunde den Händlern mit Name und Adresse bekannt. Das Internet wird aber nicht nur für soziale Netzwerke, zum Bestellen von Artikeln und zur Informationssuche verwendet. Im Gegenzug werden Konsument auch immer öfter zu online Umfragen eingeladen. Die Frage stellt sich, wie wissenschaftlich sind die Auswertungen?

Online Umfragen boomen

Heute ist es ganz einfach, bei Anbietern wie Survio-Umfragen Fragebögen zu entwerfen und an zahlreiche Adressaten zu versenden. Man registriert sich einfach, stellt die Fragen online und wählt die Zielgruppe aus. Online Umfragen werden zum Beispiel in der Marktforschung gerne genutzt. Möchte ein Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt bringen, wird vorher ein potentieller Kundenstamm dazu befragt. Auch als Marketingtools haben sich Umfragen bewährt. Man kann zum Beispiel die Wirksamkeit einer Werbekampagne überprüfen. Dazu zeigt man einfach einer bestimmte Zielgruppe Fotos von Werbeplakaten oder spielt Ausschnitte eines Werbefilms ab. Dazu können verschiedene Fragen gestellt werden. Sogar Krankenhäuser stellen Umfragen online, um die Patientenzufriedenheit abzufragen. Geschäfte nutzen das Tool, um ihre Kunden zu fragen, wie sie mit bestellten Waren und dem Service zufrieden sind.

Welche Vorteile bieten Online Umfragen?

Online Umfragen boomen seit geraumer Zeit. Für den Verfasser bieten sie zahlreiche Vorteile, unter anderem:

  • Günstig – es ist wesentlich billiger, E-Mails zu versenden als gedruckte Fragebögen zu versenden (dabei muss man unter Umständen auch das Rückporto bezahlen)
  • Zeiteffizienz – das Einkuvertieren entfällt, mit einem Klick werden Tausende Fragebögen gleichzeitig versendet
  • Fehleranfälligkeit – bei schriftlichen Fragebögen müssen die Antworten händisch in den Computer eingegeben werden, bei online Umfragen sind alle Daten gleich am PC verfügbar
  • Datenqualität – fehlerhafte Rückmeldungen kommen kaum vor – beim Ausfüllen am PC oder Laptop kann der Empfänger den Bogen erst absenden, wenn alle Fragen korrekt beantwortet wurden.
  • Akzeptanz – dank der Anonymität des Internet geben Menschen online bereitwilliger Auskunft

Wer bei Survio Umfragen erstellt, darf sich auf professionellen Service freuen. Wie die Ergebnisse wissenschaftlich auszuwerten sind, hängt unter anderem an der Fragestellung ab. Um sachliche Antworten zu erhalten, müssen die Fragen detailliert und präzise gestellt werden. Ob eine Umfrage als repräsentativ gewertet werden kann, richtet sich nach der Größe der Zielgruppe. Wenn nur 10 Menschen einen online Fragebogen zu wichtigen Themen wie zum Beispiel politischen Inhalten ausfüllen, kann man damit nicht gleich auf die Gesamtbevölkerung schließen. Erstellt man eine online Umfrage über eine darauf spezialisierte Plattform, werden die Ergebnisse meist als .xls oder .cvs ausgegeben. In diesem Format können die Daten rasch in ein Statistikprogramm exportiert werden.

Tipps für die Erstellung einer Online Umfrage

Möchte man eine online Umfrage auf wissenschaftlichem Niveau erstellen, muss man zunächst genau definieren, was man damit erreichen möchte. Bei der Länge der Umfrage ist der richtige Mix entscheidend – ist der Fragebogen zu lang, riskiert man dass die Befragten mittendrin abbrechen. Stellt man nur wenige Fragen, ist der Output dementsprechend mager. Man sollte bedenken, dass die Beantwortung auf freiwilliger Basis erfolgt. Somit wollen sich die Adressaten nicht allzu viel Zeit nehmen. Besonders wichtig ist, auf die Sprache der Zielgruppe einzugehen. Befragt man eine Durchschnittsgruppe aus der Mittelschicht, sollte man keine hochwissenschaftlichen Ausdrücke verwenden. Außerdem sollte man in einem Punkt immer nur einen bestimmten Sachverhalt abfragen. Verschachtelte Fragetechniken verwirren die Empfänger.

Die Nachteile der Online Befragungen

Ganz ohne zeitlichen Aufwand kommt man auch bei online Befragungen nicht aus. Gerade bei komplexen Fragebögen ist möglicherweise eine spezielle Bearbeitungssoftware notwendig. Da die Befragten zu Hause antworten, können die Durchführungsbedingungen nicht kontrolliert werden. Außerdem weiß man nicht, ob der Empfänger die Fragen selbst beantwortet oder jemand anderen damit beauftragt. Obwohl es schon in fast jedem Haushalt Internet gibt, kann man trotzdem nicht jeden per E-Mail erreichen. Außerdem ist nicht gewährleistet, ob der Fragebogen tatsächlich ankommt oder im Spam Filter landet. Außerdem kann nicht kontrolliert werden, ob jemand mehrfach an derselben Umfrage teilnimmt. Viele Menschen haben mehrere E-Mail Adressen und erhalten den Fragebogen möglicherweise öfter.

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